Ein Hoch auf die sozialen Medien – Eine Betrachtung aus der Sicht eines Bloggers

Die Bildspiel-Wiesen – Instagram und FlickR

Instagram kennt quasi jeder. Fotos quadratisch, praktisch, gut, wie die Ritter Sport Schokolade, die angeblich auch nie jemand ißt. Der Dienst wurde vor einigen Jahren von ein paar begeisterten Entwicklern in Anlehnung an die Polaroid-Fotos gegründet und dann palim-palim an Facebook für fast 1 Mrd. Dollar verkauft.

Der Vorteil den Instagram hat, war das viele Firmen und Trendsetter schnell erkannten, dass sich eine Präsenz auf Instagram lohnen kann. Visuelles Marketing war hier schnell und einfach möglich. Dies erkannten auch die Reichen, Promis und die die bekannt werden wollten und so knackte das Fotonetzwerk vor einigen Jahren die 500 Mio.-User-Marke.

Heute gilt: Wer nicht auf Instagram ist ist quasi nichts. Dabei hat die Plattform ein paar Vor- und Nachteile.

Mittlerweile kann man auf Instagram auch kurze Videos veröffentlichen. Das macht Instagram interessant und auch hier haben wie bei Twitter und Facebook, die Hashtags Einzug gehalten.

Von Nachteil ist das oftmals das quadratische Bildformat, was für einem als Blogger zu dem Problem führt, dass man die Bilder für die Veröffentlichung auf Instagram oft nochmal extra bearbeiten muss.

Ein weiterer Nachteil ist, dass man zwar Texte zu den Bildern schreiben kann, Links in den Texten jedoch nicht übernommen werden. Somit ist eine direkte Verlinkung von Blogbeiträgen nicht möglich.

Dafür können die Bildveröffentlichungen, so denn die Konten verbunden sind, direkt auch auf Twitter und Facebook veröffentlicht werden, so dass man sich von der Seite Arbeit sparen könnte.  Warum, das nicht so 100%ig klappt erkläre ich später in diesem Beitrag.

Für mich spielt Instagram insofern eine eher untergeordnete Rolle. Ich bin dabei, weil es zum guten Ton gehört, für meinen Blog hat Instagram direkt aber eher keine Relevanz. Quasi wie eine Art Werbeseite, wo irgendwo auch der entsprechende Link ist, der sagt: „Mich gibt es auch…“

FlickR ist quasi das Fotoalbum von Yahoo. Damit ist FlickR auch mit einem Yahoo-Account verbunden. 1 Terrabyte für massenweise Fotos hat man. Nur das Ganze hat mittlerweile so viele Handycaps so, dass ich mich 2015 entschlossen habe FlickrR zu verlassen.

Es gibt zwar ein Programm mit dem man viele Fotos hochladen lassen kann. Dies steht aber, wie viele Funktionen mittlerweile nur noch Premiumusern zur Verfügung. Man kann zwar versuchen über die Webseite 100te Fotos zu einem Laufausflug zu veröffentlichen, praktisch ist aber anders.

Dank meiner Fotoverwaltung digikam, hätte ich über dessen Plugins doch noch bequem Bilder hochladen können. Das wäre nicht das wirkliche Problem gewesen.

Der eigentliche Grund mich von FlickR zu verabschieden, waren Änderungen in den AGB, die FlickR quasi die Rechte an den Bildern ihrer Nutzer gibt. Es gibt mehrere Fälle, wo FlickR wohl auch Bilder verkauft hat, was zu Ärger mit den jeweiligen Fotografen geführt hat.

Das Google-Äquivalent Picasa Web versuchte einen ähnlichen Weg zu gehen, jedoch ist man in Deutschland in den AGB wieder zurückgerudert. Mittlerweile wurde die Desktop-Software Picasa eingestellt und wer die Picasa-Web-Alben aufruft landet mittlerweile beim Google+-Dienst Google Foto.

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