Behandlungsmethoden und deren Auswahl

Es ist schon komisch, wenn man zu Ärzten geht. Tippt man mit dem Finger auf die Nase tuts da weh, tippt man mit dem Finger auf den Bauch, tuts da weh. Und steckt man den Finger im Po, dann tuts auch noch da weh. Am Ende kommt dann der Onkel Doktor mit dem Tipp, dass man doch endlich mal den Finger ruhig halten soll, weil der gebrochen sei.

Mit Behandlungen ist es so, dass viele Wege nach Rom führen. Jemand mit Rückenschmerzen kann man ein Schmerzmittel verschreiben. Das nimmt den Schmerz, behandelt aber die Ursachen nicht. Man kann ihm Spritzen geben… man kann ihm Einlagen, eine Physiotherapie verordnen oder zum Facharzt schicken.

Wonach geht es eigentlich bei der Wahl? Man sollte doch meinen, dass das passendste nach einer Diagnose ausgesucht wird. Der Patient soll ja schnell wieder auf die Beine kommen und wieder Arbeitsfähig werden. Gesund machen… das ist das Ziel.

Es gibt aber eins, was dem ganzen widerspricht: Das sogenannte Regelleistungsvolumen.

Im Volksmund wird dies auch Budget genannt. Und hier hat der Doc pro Nase 35 Euro zur Verfügung. Überschreitet er diese kann er in Regress genommen werden oder muss beweisen, dass es notwendig war, dieses zu überschreiten. Wobei Fachärzte wiederum andere, teilweise höhere Budgets haben.

Also wird die Wahl dessen was verordnet wird, nicht nur von der Krankheit des Patienten beeinflusst, sondern auch von dem was für den Patienten noch im Topf ist und dem was das Budget am wenigsten belastet.

Das Ende vom Lied: Es gibt drei Behandlungsformen…

  • Die Optimale: Also das was der Patient braucht um schnell wieder auf die Beine zu kommen.
  • Die Erlaubte: sprich, dass was das System erlaubt, um nach dessen Meinung wieder gesund zu werden.
  • Und zu guter Letzt, dass was man bekommt: und das ist das was eben das Budget hergibt und das reicht nicht immer um auch gesund zu werden.

Wir rühmen uns in diesem Land ein gutes Gesundheitssystem zu haben, gut wenn man es mit dem System der Amis vergleicht, sind wir vielleicht auch besser dran. Aber die Frage bei Krankheit und Gesundung wird immer mehr die Frage des eigenen Geldbeutels und der Option evtl. Behandlungen auf Hausärzte, Fachärzte usw. zu verteilen, was zu mehr Arztkontakten führt und somit das System nur noch Teurer macht.

Wieso überleben, die Ärzte eigentlich trotz des zu knappen Budgets? Naja, das Budget erhalten diese für jeden Patienten. Also braucht man ein gutes Verhältnis von Patienten die wenig vom Budget verbrauchen zu denen, wo man mehr braucht.

Aber jetzt mal ehrlich: Gesundheit lässt sich nicht mit einem Budget aufwiegen und das Geld versickert eher an anderen Stellen im System.

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